Wir stellen uns einmal ein Glas saure Gurken vor. Natürlich kann jeder durch das Glas hindurch sehen, dass es saure Gurken sind. Aber von welchem Hersteller, mit welchen Inhaltsstoffen und Nährwerten? Das ist ohne ein gut sitzendes Etikett nicht zu erkennen. Viele Menschen kaufen schließlich auch Produkte nur, weil sie von einem Hersteller produziert werden. Am Anfang der Produktionskette werden natürlich erst die Gurken und die Flüssigkeit ins Glas gefüllt, dann gedeckelt. Und dann kommen wir zu dem Teil, wo die Langguth GmbH ins Spiel kommt. Die Gläser durchlaufen eine Etikettiermaschine, die dem Glas das gewisse Etwas verpasst, wie einer schönen Dame ein hübsches Kleid zu noch mehr Schönheit verhelfen kann. Wichtig dabei ist, dass der Kleber haltbar ist, damit das Etikett nicht gleich abfällt. Zudem muss die Maschine gut kalibriert sein, damit das Etikett auch genau da hinkommt wo es hin soll.

Langguth GmbH bietet Etikettierlösungen für die verschiedenste Bereiche, wie zum Beispiel Lebensmittel, Getränke, Reinigungsmittel, Chemie, Farben und Lacke. Sie vertreiben ihre Maschinen auch auf dem internationalen Markt.

Da es sich beim Etikettieren um einen automatisierten Vorgang handelt, ist hier natürlich auch der Aspekt der Sicherheit und der Unfallverhütung sehr wichtig. Die angebotenen Maschinen müssen festgelegten Sicherheitsstandards erfüllen. Doch auch während ihrem Einsatz muss in regelmäßigen und festgelegten Abständen eine normgerechte Prüfung aller elektrischen Anlagen nach DGUV V3, die DGUV Vorschrift 3, stattfinden. Das ist eine Unfallverhütungsvorschrift. (DGUV V3: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung-Vorschrift 3)

Bei der Prüfung wird ein ausführliches Prüfprotokoll erstellt, wie beim TÜV für Autos. Dieses Protokoll ist gerichtsfest und dient im Schadensfall der Abwicklung mit der Versicherung. Ohne Protokoll würde eine Versicherung keinen Schaden übernehmen. Es werden bei der Prüfung 2 Bereiche unterschieden.

Einmal werden die Installationen und Anlagen geprüft, hier müssen Steckdosen, Elektroinstallationen, Schutzeinrichtungen, Isolationswerte in einem 4-Jahres-Rythmus geprüft werden.

Dann gibt es noch die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel und die Prüfung ortsveränderlicher Geräte, sowie die Prüfung ortsfester Betriebsmittel. Bei der Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel und Prüfung ortsveränderlicher Geräte werden alle 230V/400V Geräte, die einen Stecker haben, so wie Öfen, Computer oder Bohrmaschinen geprüft. Diese Prüfung ist gemäß DGUV Vorschrift 3 einmal im Jahr durchzuführen.

Diese Prüfungen können in je nach Größe des Betriebes zwischen einigen Stunden und mehreren Tagen dauern. Die Prüfung ortsfester Betriebsmittel, genannt BGV A3 ist die Untersuchung von Maschinen, die mit elektrischen oder elektrotechnischen Elementen ausgestattet sind. Die BGV A3 überprüft Maschinen wie zum Beispiel Werkzeugmaschinen, Erdbaumaschinen, Maschinen zur Metallverarbeitung und Pressen.

Man sieht, es gibt vieles zu beachten, wenn man Maschinen betreibt, damit man die Sicherheit seiner Mitarbeiter schützt und auch vorsorgt, dass im Fall der Fälle wenigstens der finanzielle Schaden übernommen wird.

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